Dohrer Straße – Bushaltestelle wird nach Süden verschoben
Die Stadtverwaltung Mönchengladbach hat auf den Fragenkatalog der Bürger aus der Honschaft Dohr geantwortet. Sie geht darin auf drei Themen ein: die Parksituation, den geplanten Rad- und Fußweg sowie die Bushaltestellen.
Parkplätze: Spielraum begrenzt
Der Verwaltung ist nach eigenen Angaben bewusst, dass der Parkdruck in der dicht besiedelten Dohrer Straße, aber auch in der Straße Am Torfbend sehr hoch ist. Wie von den Bürgern beschrieben, werde die Situation durch Lehrpersonal, Kleingärtner und weitere Personen, die dort parken möchten, zusätzlich verschärft.
Bei der Planung habe man versucht, die heute vorhandenen Parkmöglichkeiten möglichst vollständig zu erhalten. Bei einer grundhaften Sanierung der Straße müsse die Verwaltung jedoch auch die heute geltenden Vorgaben und Richtlinien berücksichtigen.
Zusätzliche Parkplätze zu schaffen, sei bei einer so dicht bebauten Straße nicht einfach. Durch Einfahrten, Zuwegungen, Kreuzungsbereiche und andere notwendige Flächen bleibe nur wenig Spielraum für weitere Stellplätze. Die Verwaltung habe daher versucht, die vorhandenen Möglichkeiten so weit wie möglich zu erhalten.
Radverkehr: Gestaltung noch offen
Die Radverkehrsplanung in Mönchengladbach werde derzeit noch als Angebots- und nicht als Bedarfsplanung gesehen. Ziel sei es, dem Radverkehr ein gutes und sicheres Angebot zu schaffen.
Wie der betreffende Bereich später genau ausgestaltet und beschildert wird, stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Bürger hatten von einem Fahrradweg gesprochen. Denkbar sei beispielsweise ein getrennter Geh- und Radweg. Eine andere Möglichkeit sei ein Gehweg, der für den Radverkehr freigegeben wird. In diesem Fall müssten Radfahrende Schrittgeschwindigkeit fahren und besonders auf die zu Fuß Gehenden Rücksicht nehmen.
Wichtig sei der Verwaltung dabei eine Klarstellung: Der Bereich werde selbstverständlich nicht zu einem Radschnellweg ausgebaut. Sowohl der Fuß- als auch der Radverkehr sollen dort sicher und verträglich miteinander geführt werden.
Bushaltestellen: Standort verschoben, beide bleiben
Nach der Bürgerveranstaltung hat sich die Verwaltung bereits mit dem Standort der Bushaltestelle beschäftigt. Entsprechend den Anregungen der Bürger und vieler anderer sei sie weiter nach Süden verschoben worden.
Dadurch werde der Knotenpunkt mit der Straße „Am Torfbend“ etwas entlastet. Gleichzeitig würden die beiden Haltestellen „Am Torfbend“ und „Schule Torfbend“ räumlich etwas weiter auseinandergezogen.
Die Verwaltung hat außerdem geprüft, ob beide Haltestellen tatsächlich benötigt werden. Im Rahmen der Erreichbarkeitsanalyse habe sich jedoch gezeigt, dass beide Haltestellen weiterhin notwendig sind.
FDP Infos für Mülfort-Dohr Henning Haupts




