Wenn die Dohrer Straße ausgebaut wird, sollte man auch an die Leute denken, die direkt an der Fahrbahn wohnen. An der Hausnummer 477 ist die Lage nämlich alles andere als entspannt: Die Ausfahrt führt unmittelbar auf die Straße, einen Gehweg gibt es nicht, und wer rausfährt, sieht den kreuzenden Verkehr nur schlecht.
Am meisten Sorge macht mir der Schulweg. Unter dieser Adresse wohnen Grundschulkinder. Bis zum nächsten vorhandenen Gehweg müssen sie auf der Fahrbahn und am Straßenbegleitgrün entlanglaufen. Ein durchgehend sicherer Weg ist da nicht in Sicht. Gerade bei kleinen Kindern, die im Verkehr noch nicht alles einschätzen können, darf man das nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Deshalb sollte die Verwaltung diese Stelle bei der Planung gezielt anschauen und nicht nur im großen Ganzen betrachten. Ich hätte dazu ein paar ganz konkrete Fragen:
Wie kommen die Anwohner zum nächsten Gehweg, ohne sich dem fließenden Verkehr auszusetzen? Was lässt sich tun, damit man an der Ausfahrt besser sehen kann? Wie wird der Schulweg der Kinder abgesichert? Und welche baulichen oder verkehrlichen Lösungen sind hier überhaupt möglich und wie fließen sie in den Ausbau ein?
Diese Antworten brauchen wir, bevor die Planung endgültig festgezurrt wird. Danach ist es meistens zu spät.
Henning Haupts von der FDP Mönchengladbach sieht das genauso: „Antworten, die die Verwaltung erarbeiten und mit in die Planungen einarbeiten sollte!“ Die Verwaltung soll sich also die Situation an der 477 konkret ansehen, Lösungen prüfen und das Ergebnis in die weitere Planung einbauen.
Bei einem Straßenausbau geht es nicht nur um Fahrbahn und Verkehrsfluss. Genauso wichtig ist, dass man sein Grundstück sicher erreichen und verlassen kann, dass man gut sieht und dass Kinder ihren Weg zur Schule gefahrlos gehen können. Die Familie in der Dohrer Straße 477 will vor allem eins wissen: Wie sollen die Kinder künftig sicher zum nächsten Gehweg kommen?
Anfrage vom 12.10.2026:



