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ÖPNV Rheydt Hbf unzumutbar

Rheydt-HbF-Vorplatz-Luftaufnahme

An Werktagen ist es im Minutentakt zu beobachten. Busse fahren den ÖPNV Knotenpunkt am Rheydter HbF an, Fahrgäste steigen aus, um sich in Richtung Bahnhof zu begeben.

Doch zwischen Bushaltestelle und Bahnhof liegt die vierspurige Wickrather Straße, die es im nördlichen Bereich über eine Ampel und im südlichen Bereich mittels Querungshilfe zu überwinden gilt.

Während der geduldige Pendler den morgendlichen Berufsverkehr an sich vorbei ziehen lässt, sieht er immer wieder, wie sein Zug schon in den Bahnhof einfährt.

Zappelnd steht er dann an der Ampel, um auf „Grün“ zu warten, um seinen Anschlusszug noch zu erreichen. Anders der ÖPNV-Nutzer am südlichen Bussteig, der sich zwischen den anrollenden Pkws hindurch seinen Weg über die Querungshilfe zum Bahnhofsvorplatz bahnt.

Jeden Morgen die gleichen Szenen, die die ÖPNV-Nutzung nicht attraktiver machen.

Diese Situation ist jetzt nicht neu und durch eine Stadtplanung der 50er und 60er-Jahre geprägt, welche sich auch Ad-hoc nicht beheben lässt.

Nun wurde der Hauptbahnhof durch die Stadttochter EWMG angekauft, das alte Empfangsgebäude abgerissen, um durch einen Neubau, der städtebaulich ein Blickfang und zugleich eine neue Visitenkarte des Stadtteil Rheydt darstellt, erbaut.

Stadtplanerisch wohl ein gelungener Akt, verkehrsplanerisch jedoch wieder nicht zu Ende gedacht. Statt nun auch zugleich die ÖPNV-Anbindung und somit den gesamten Bahnhofsvorplatz in die Planungen mit einzubeziehen, bleibt alles beim Alten.

Ein riesiges Areal von Busabstellfläche, welches als Rückzugs- und Parkraum der NEW Mobil und Aktiv genutzt wird und ein unzumutbarer Zustand für Pendler, die weiterhin ihren Zug erreichen wollen.

Das hätte man aufseiten der Politik auch geschickter lösen können. Vielleicht ist es noch nicht zu spät, die Verkehrsplaner unserer Stadt mit einer verkehrssicheren Variante der Busanbindung am Rheydter Hauptbahnhof zu beauftragen.

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