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Provisorium Mülgaustraße

Mülgaustraße Rheydt

20. jähriges Jubiläum undurchdachten Verkehrsplanung

Eigentlich sollte es 2002 nur eine provisorische Verkehrslenkung sein. Die Autofahren, die aus Odenkirchen kommend und in Richtung Rheydt oder Mönchengladbach fahren wollten, sollten gezwungen werden, die Duvenstraße (B59) zu nutzen.

Schon im Jahre 2002 war diese Verkehrsführung ein ungewolltes Kind der Politik. Auf Drängen des seinerzeit amtierenden Verkehrsplaners und mit der Zusage, dass es sich um keine Dauerlösung handelt, stimmten die politischen Gremien diesem Provisorium zu.

Provisorium Mülgaustraße sollte aufgehoben werden

Es gingen seitdem her nicht nur die Jahre ins Land. Nein, auch die Verkehrsplaner und die Besetzung der politischen Entscheider wechselten und so kam es, dass keiner mehr diese schikanöse Verkehrslenkung aufheben wollte. Auf Nachfrage bei der Verwaltung verfestigte sich der Eindruck, dass dieses Provisorium uns wohl noch einige Jahre begleiten wird. Hier an diesem Beispiel zeigt sich, wie die hiesige Verkehrsverwaltung in den letzten zwanzig Jahren ihre innerstädtische Planung vorangetrieben hat.

Einige Fahrzeugführer entscheiden sich die Absperrung zu umfahren.

Mülgaustraße Rheydt

Odenkirchener Schikane beenden

Weitere Beispiele, die auch negative Auswirkungen auf die Mülgaustraße haben, sind die Mülforter Spange am ehemaligen Bahnhof Mülfort. Statt hier einen großzügigen Kreisverkehr anzulegen, wurde hier eine Straßenführung gewählt, die jeglichen häuslichen Sachverstand entgegen spricht.

Beispiel: Ein PKW fährt aus Odenkirchen/Mülfort kommend in Richtung Shell Tankstelle, Dekra oder Moschee.

Oder der Mittlere Ring / Geistenbecker Ring der angefangen von seiner genialen Planung im Kreuzungsbereich des Reststrauch bis zur Duvenstraße eine einzige Qual für jeden Verkehrsteilnehmer, ob Auto oder Rad ist.

An ein Weiterdenken des Mittleren Ring und somit eine Entlastung des Mülforter Verkehrs ist nun wohl nicht mehr zu denken. Zu sehr hat die Verkehrsplanung sich hier ins Abseits manövriert.

Beim Roulette würde man jetzt sagen: „Rien ne va plus“ – „nicht geht mehr“.