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Bolzplatz an der Sportanlagen Mülfort aufgegeben

Warum wurde der Naturrasenbolzplatz an der Niers, neben der Sportanlagen Mülfort, abgebaut und geschlossen?

Anwohner beklagten sich, dass auf dem Rasenplatz neben der Skateranlage die Fußballtore abgebaut und der hochwertige Bolzplatz aufgegeben wurde.

Foto vom 31.05.2022

Eine Nachfrage bei der SPD ergab, dass der Rückbau über den Jugendhilfeausschuss so beschlossen wurde.

Antwort der Parteien:

Bolzplatz an der Sportanlage Mülfort

Angefragt am 28.02.2021
Thema: Bolzplatz Mülfort
Empfängerangeschrieben amgeantwortet amLinkBemerkungen
SPD28.02.202103.03.2021Geantwortet:
Horst Schnitzler
BV Süd
CDU28.02.2021wir warten noch
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Ölspur in der Niers

Mülfort Niersgrünzug 9

Am 10.05.2020, gegen 16:00 Uhr, stellten aufmerksame Spaziergänger im Bereich Mülfort einen auf der Niers befindlichen Ölteppich ( ca. 150 m lang ) fest, welcher durch die verständigte Feuerwehr mittels einer Öl Sperre eingedämmt werden konnte.

Die Einleitung erfolgte über einen Zulauf, kommend aus einem Gewerbegebiet, angrenzend der Niers ( zw. Brückenstraße und Fußgängerbrücke Zugang zu alten Schlachthof).

Ölteppich. Zufluss aus dem Gewerbebereich Brückenstraße

Schon vor einigen Jahren hatten sich Anwohner mit der Bitte um Prüfung bei der Stadtverwaltung (Umweltamt) beschwert, inwieweit es zu Verunreinigungen der Niers durch dieses Gewerbegebiet auf der Brückenstraße kommen könnte.
Schriftlich wurde mir seitens der Verwaltung mitgeteilt, dass eine Gefährdung des Nierswassers durch die Gewerbefläche und der dortigen Verarbeitung von Motorenöl nicht gegeben sei.

Diese Einschätzung scheint jetzt nicht mehr aktuell zu sein.

Am 12.05.2020, 10:00 Uhr, wurde die Einleitungsstelle Brückenstraße erneut aufgesucht und festgestellt, dass immer noch Öl in die Niers fließt ( siehe Foto ).
Die Verwaltung wurde daraufhin erneut gebeten die Einleitungsstelle mit dem Ziel der weiteren Ölzuleitung in die Niers zu unterbinden.

Feuerwehr Mönchengladbach – Öl auf der Niers

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Das römische Dorf Mülfort

Das Bodendenkmal „Römischer Vicus Mülfort“ ist bedeutend für die Geschichte von Mönchengladbach sowie für die Region Niederrhein. Der Vicus repräsentiert einen herausragenden und im Rheinland seltenen Typ einer römischen, dorfähnlichen Siedlung.

Wikipedia

Das Gebiet bei Mülfort wurde schon in der Mitte des letzten vorchristlichen Jahrhundert durch die Römer erkundet. Dies belegen die Gräber eines römischen Kriegers und einer Frau. In den Gräbern wurden ein zweischneidiges eisernes Schwert und ein hölzerner Schild mit eisernen Beschlägen entdeckt. Der Mann mit dem Schwert kann ein einheimischer Kundschafter vom germanischen Stamm der Ubier gewesen sein, die durch die mit ihnen befreundeten Römer vom rechten Rheinufer auf das linke umgesiedelt wurden. Das Motiv für die Gründung Mülforts war der Bau einer wichtigen Straßenverbindung von der Maas, südlich von Roermond, nach Neuss (Novaesium), einem der ersten Römerlager am Rhein. Die Straße entstand 20 v. Chr. Später kamen vermutlich wichtige Römerstraßen aus Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium) und über Umwege Xanten (Colonia Ulpia Traiana) dazu, die dieses strategisch wichtige Nadelöhr über die Niers und das sumpfige undurchdringbare Gelände abseits vom Rhein und Maas nutzten.

Umfeld Vicus Mülfort

Die genaue Stelle der Furt (Überquerung), über die Niers, ist unbekannt. Nach neuesten Funden geht man von einem Standort in unmittelbarer Nähe der heutigen Brücke aus. Dort hat man römische Uferbefestigungen gefunden, die darauf zurückzuführen sind.

Vicus Mülfort (≈50 n. Chr. bis 352 n. Chr.)

Vermutlich war Mülfort eine verkehrstechnisch bedeutende Raststation und Pferdewechselstation. Hier lebten Händler und vor allen Handwerker. So wurden Töpfereien, befestigte Getreidespeicher sowie drei Weihedenkmäler für den römischen Gott Jupiter (Jupitergigantensäulen) in Mülfort gefunden. Im Umfeld von Mülfort existierten einige Bauernhöfe (Villa rustica), die aber mit dem sandigen Boden der Gegend schwer zu kämpfen hatten. Dies alles diente der Versorgung sowohl der Bevölkerung als auch der römischen Soldaten am Rhein. Töpfereierzeugnisse aus Mülfort wurden in Funden in Heinsberg, Erkelenz und Wachtendonk entdeckt.

Im Gebiet des Vicus Mülfort lebte seit der Vernichtung der Kelten, die hauptsächlich auf der linken Rheinseite bis nach Belgien und in der Eifel lebten, der um 19/18 v. Chr. von den Römern unter Agrippa angesiedelte germanische Stamm der Ubier. Diese hatten mit Caesar einen Friedensvertrag abgeschlossen und wurden aus ihrem eigentlichen Siedlungsgebiet auf der rechten Rheinseite (Germania magna), das von der Sieg über die Lahn bis zum unteren Main reichte, in das linksrheinische Gebiet (Germania inferior) um Gelduba (heute Krefeld-Gellep-Stratum) und Tolbiacum (heute Zülpich) umgesiedelt.

Einer von drei erhaltenen römischen Ziegelstempeln aus Mülfort
Einer von drei erhaltenen römischen Ziegelstempeln aus Mülfort

Im 2. Jahrhundert n. Chr. war das Straßendorf etwa einen Kilometer lang und es lebten mehrere hundert Menschen dort.

In der direkten Umgebung vom Vicus existierten zahlreiche Höfe. Im 2. Jahrhundert spricht man von 50 Hofstellen. So wurden im heutigen Rheydt im Umfeld der Oberhydener Straße, Keplerstraße, Wilhelm-Strauß-Straße und Geneickener Straße sowie in Genhülsen, Giesenkirchen und Beckrath Reste von römischen Bauernhöfe gefunden. Dort wurde Spelzweizen wie Emmer, Einkorn und Dinkel sowie Saatweizen angebaut. Dazu kamen auch Roggen und Gerste sowie Hülsenfrüchte wie Erbse, Linse und Feldbohne. Auf den Weiden war vor allen das Rind, die Nahrungsquelle der Menschen in der Gegend. Hinzu kam, nur im Herbst, das Schwein auf den Teller der Römer. Schafe wurden wegen ihrer Wolle und für die Milch- und Käseproduktion gehalten.

Am Ende des 2. Jahrhunderts litt das gesamte Römische Reich unter einer Wirtschaftskrise, auch Germania inferior und der Vicus Mülfort. Er wurde kleiner und hatte nur noch eine Länge von 400 Metern. Das Klima am Niederrhein verschlechterte sich und die sandigen Böden am Niederrhein wurden immer unfruchtbarer.

Mülfort wurde 274 n. Chr. von den Franken überfallen. Alle Siedlungsstellen und alle Bauernhöfe, nicht nur im Umfeld von Mülfort, sondern fast überall am Niederrhein, wurden von den Franken überrannt, ausgeplündert und zerstört.

Man versuchte in den Jahren danach trotzdem noch im Umland von Mülfort einzelne Bauernhöfe aufzubauen, aber spätestens 352 n. Chr. wurden die Römer durch den zweiten Frankeneinfall endgültig aus Mülfort und dem gesamten Gebiet Germania inferior vertrieben.

Das Gebiet war danach wohl für mehrere Jahrhunderte nicht mehr bewohnt. Erst um 800 n. Chr. entstand eine Sachsenkolonie unter Karl dem Großen einige Kilometer südlich von Mülfort bei Odenkirchen-Sasserrath sowie das heutige Mönchengladbach im Umfeld des Abteiberges am Fluss Gladbach.

Römische Straßenverbindungen

Durch Mülfort verliefen im Laufe der Zeit einige wichtige Straßenverbindungen. So konnten die Römer von hier aus unbeschadet von Neuss (Novaesium) in Richtung Melick an der Roer (Mederiacum) und weiter an der westlichen Seite der Maas nach Maastricht und Tongern. So konnten relativ sicher Truppen und Waren schnell vom römischen Galien zu den Römerlagern am Rhein gelangen. Die Straßenverbindung war 6 bis 7,5 Meter breit, mit Sand befestigt und besaß auf beiden Seiten einen Wassergraben. Es sind Reste der römischen Straßenbaus in Geistenbeck, Hockstein, Rheindahlen, Beeck und Arsbeck gefunden worden

Spuren der Römerzeit

Einheimischen fällt bei dem Begriff „Römer in Mönchengladbach“ sofort die Hochhaussiedlung Römerbrunnen ein, die aber in Wirklichkeit nur am östlichen Rand des Vicus Mülfort lag und bis auf eine Nachahmung eines Römerbrunnens, der vor einem der Hochhäuser steht, nichts mit den historischen Gegebenheiten zu tun hat. Anders sieht es in Mülfort, im Umfeld der Dorfstraße und Altmülfort, aus. Hier deutet der Straßennamen „Am Römerlager“ auf ein Militärlager der Römer hin, was der Vicus aber nie war. Im Umfeld dieser Straßen haben Archäologen zahlreiche römische Funde gemacht. Auch die Straße „Grüner Weg“ etwas südlich von Mülfort, der heute wie eine Landwehr aussieht, dürfte ein Teil der wichtigen Römerstraße nach Neuss gewesen sein. Der kleine asphaltierte Feldweg „Beller Feld“ oder „Eickeshecker Weg“ dürfte die römische Straße in Richtung Köln sein. Wie exakt die römischen Straßen aber genau verliefen, ist bis auf ein paar Stellen in Mülfort sowie Einzelfunde in Giesenkirchen, Rheindahlen und Hockstein leider nicht eindeutig nachvollziehbar. Sichtbare Funde und Hinweise sind in Mülfort nicht zu erkennen.

Lageplan Mülfort
Mülfort 2022
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Kreisverkehr Dohrer Str. – Am Torfbend

Kreisverkehr Am Torfbend - Dohrer Straße

Der Kreuzungsbereich Dohrer Straße / Am Torfbend wird mittels einer Spiegelanlage unterstützt. Abbiegende Verkehrsteilnehmer, die in die Dohrer Straße einbiegen wollen, können den von „Links“ kommenden Verkehr nur über einen Spiegel einsehen. Immer wieder kommt es aus diesem Grund zu gefährlichen Situationen zwischen Autofahrern und Radfahrern.

Aufgrund der unübersichtlichen Lage des Kreuzungsbereiches der „Dohrer Straße“ und der Straße „Am Torfbend“ wurde seitens des Bürgervereins Dohr vorgeschlagen, dort anstelle eines Spiegels einen Kreisverkehr anzulegen.

Zum einen würde das die Durchgangsgeschwindigkeit auf der Dohrer Straße absenken und den Einmündungsbereich der Kreuzung sicherer machen.

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Kreuzungsbereich Dohrer Str. / Zoppenbroich

Schwellen-Dohrer-Zoppenbroich

Bürgerverein Dohr sieht die Straßenschwellen im Kreuzungsbereich Dohrer Straße / Zoppenbrocher Straße kritisch und fordert die Anbringung eines Spiegel, um den Verkehr aus Richtung Rheydt besser einsehen zu können.

Die Situation:

Ein Kraftfahrer hält vorschriftsmäßig vor der Haltelinie, tastet sich vorsichtig auf den markierten Fahrradweg vor, um von links etwas sehen zu können (da ein Spiegel fehlt) und muss dort anhalten, weil Vorfahrt berechtigte Verkehrsteilnehmer von links kommen. 

(Er kann nicht an der Haltelinie stehen bleiben, weil er nichts sieht). 

Mittlerweile sind auch Fahrräder angekommen, die den markierten Fahrradweg nicht befahren können, da dort unser ordnungsgemäß stehender PKW diesen versperrt. Wieder zurücksetzen geht auch nicht, da nachfolgende Autofahrer ordnungsgemäß aufgeschlossen haben. Da ein Fahrradfahrer ja grundsätzlich nicht warten kann, wenn er im Recht ist, versucht dieser nun über die Fahrbahn Zoppenbroich, um unseren stehenden PKW herum die Fahrt fortzusetzen.

Hier ist die Rede von ordnungsgemäß fahrenden Fahrradfahrern und Autofahrern.

Nur das Problem der widerrechtlich von Giesenkirchen kommenden Fahrradfahrern wird von der Unfallkommission bewertet und leider auch von der Fraktion übernommen. Mit der Montage des Schwellers ist ein Schnellschuss der Verwaltung abgefeuert worden, der in keinem Zusammenhang mit unserer Forderung steht.

Wo bleibt die geforderte Bürgernähe?

Durch den Schweller wird die Aufmerksamkeit des Autofahrers genau auf diesen gelenkt und die Fahrradfahrer, egal ob ordnungsgemäß oder widerrechtlich unterwegs, sind einer noch höheren Gefahr ausgesetzt.

Ich bitte dringend um Prüfung, ob wirklich diese Situation bis Ende des Jahres geduldet werden kann.

Schreiben des Bürgerverein Dohr an das Ordnungsamt Mönchengladbach

Antwort Ordnungsamt: Schwellen-Dohrer-Zoppenbroich